Dienstag, 16. Dezember 2014

Nachhilfe in Schmetterlingskunde?

Sitze gerade an der Lesedose zur Schmetterlings-Toob....
Nur finde ich gerade keinen gebräuchlichen Namen für Anaea Clytemnestra und Evenus Regalis.

Falls da irgendjemand Fachwissen besitzt oder besser googeln kann als ich, immer nur her mit Antworten. :)




Montag, 8. Dezember 2014

Handschuhrechnen

In Minimax1 werden Rechnungen mit Handschuhen dargestellt.
Drum hab ich dazu Karten, um Rechnungen und Bilder zu zuordnen. Dabei geht es immer um die 10.
Jeweils eine Rechnung und ein Bild gehören zusammen. Wer noch mit den Umkehraufgaben arbeitet kann dann noch Paare suchen.

Toll wären jetzt noch "echte" Handschuhe mit den entsprechenden Fingerfarben.
Aber bis ich da mit dem Stricken fertig wäre, wären die Kinder vermutlich schon im ZR100. ;)




Silbendominos M - L - S - W - R - N - F

Diese Silbendominos liegen bei uns in der Silbenkiste zum zweiten Buchstabenplan. 
Zuerst habe ich auch noch ein Silbenmemorix angeboten, aber das Silbendomino hat mehr Übungsmöglichkeiten und die Kinder meiner Klasse arbeiten lieber damit.
Druckt man zwei Seiten auf ein Blatt, hat man ein handliches Format. Bei der Originalgröße ist das Domino so groß, das ein Kleingruppe damit arbeiten kann und jede Karte leserlich ist.
Und das große Format macht mehr Spaß beim Aufbauen. 
Mit dem Material werden die kleinen Silben geübt.
Ich verwende sie nur beim ersten Buchstabenplan, danach werden die Silbenstrukturen komplexer.




Ergänzung zum Regenwurm

Lebenskreis des Regenwurms




Lesekarten zum Lebenszyklus des Regenwurms





Freitag, 21. November 2014

Die Zeit verfliegt

Persönliches
Es gibt sooo viel zu tun, drum komm ich zu fast gar nix mehr. In ein paar Worten:
Isolierung/Schüttung - Fortbildung - Heizung - Konferenz hier - Estrich - SchilF - Konferenz dort - Geburtstag haben - Elternsprechtag vorbereiten - ... und es nimmt und nimmt kein Ende. ;)
Aber es gibt mich noch!!!


Schulisches
Mit dem "M m" beginnt bei Karibu das Zusammenlauten und es war einfach toll.
Fast alle tun sich mit der "Rutsche" sehr leicht beim Zusammenlauten und die Begeisterung über die erste Lesehausübung war riesig. Die Kinder sollten sie vorlesen und von jedem Zuhörer eine Unterschrift "fordern". Eine Unterschrift war Pflicht aber alle haben mehr gesammelt. :)
Die Leseblätter habe ich in kleine Hefte zu den Buchstabenplänen unterteilt.
So haben die Kinder gleich die nächsten Leseblätter parat. Wenn ein Leseblatt von einem Kind abgeschlossen ist, dann liest es dieses Blatt mir noch einmal als Abschluss vor und bekommt dann einen Stempel. So können schnellere Leser auch schneller zum nächsten Blatt gelangen.
Mittlerweile sind viele schon fast am Ende des zweiten Buchstabenplans.
Montags arbeiten wir am Buchstabenweg und in dieser Zeit darf jedes Kind zu mir lesen kommen.
Die Abläufe haben die Kinder schon intus und es funktioniert wirklich gut. Einige Aufgaben werde ich jetzt tauschen bzw. die Auswahl straffen.
Die Materialien zu den Buchstaben habe ich in Schubladenkästchen sortiert und mit Büroklammern versehen.

Ab dem zweiten Buchstabenplan gibt es noch die "Silbenkiste", "Wörterkiste" und "Satzkiste".
In der Silbenksite finden sich Memorixe und Dominos zu den Grundsilben der Buchstaben und diverse Silbenheftchen zum Lesen.
In der Wörterkiste sind erste Lesedominos, Zuordnungsspiele etc.
In der Satzkiste sind ähnliche Übungen auf der Satzebene.

Beim (ersten) Rechnen gibt es auch Kinder, die schon locker im Zahlenraum 10 rechnen, die dann eigenes Material zusätzlich zum MiniMax-Buch bearbeiten.
Andere Kinder lasse ich noch Schritt für Schritt mit Wendeplättchen arbeiten, da sie sich noch schwerer tun.
Zahlen zerlegen war nicht schwierig für und die XXL-Häuser an der weißen Tafel werden von den Kindern schon selbstständig zwischendurch bearbeitet.

Hausübungen schreiben wir in ein kleines selbstgemachtes Egon-Heftchen.
Das geht schon ganz gut, brauch aber noch Übung.



So und jetzt zum Material:
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Helfendes Händchen
Die werden in der Klasse in einer Folie aufbewahrt, zur freien Entnahme. Wer eines braucht, holt es sich einfach, darf es auch mit nach Hause nehmen. Zum Lesen, rechnen, zeigen...





Material
Diese schlichten Zahlendächer krönen unsere XXL-Häuschen.
Die Stockwerke und Zimmer sind mit Masking Tape geklebt.




HÜ-Heftchen mit Egon
In dieses kleine Heftchen schreiben wir unsere HÜ. An der Tafel sind die gleichen Symbole und dazu schreibe ich die allgemeine HÜ auf. Bei der individuellen HÜ helfe ich den Kindern (noch) einzeln.
Es gibt die drei Bereiche "Lesen", "Schreiben" und "Rechnen". Unten sind noch ein paar Zeilen für Allfälliges. Dabei üben wir gleich das Schreiben in kleinen Zeilen.
Ich hab das Titelbild auf bunten Kopierkarton gedruckt und die zwei Seiten zum Einschreiben mehrmals im Duplex-Druck.


Mengenbilder
Ich habe magnetische Zahlen mit Taschen, in die wir Wendeplättchen sortieren.
Außerdem habe ich dazu diese Mengenbilder gemacht.
Meinem DAZ-Kind helfen die Symbole beim finden des richtigen Zahlwortes (Zahn-Zehn/Zwerg-Zwei).


Karten zu der Schüttelbox
Die Kinder schütteln die Box, gucken sich eine Seite an und suchen die Karte, die der anderen Hälfte entspricht.
Die Seiten können im Duplex-Druck gedrückt werden, dann hat man gleich die Lösung auf der Rückseite. Oder einzeln und als Zuordnugskarten genutzt werden.





Sonntag, 9. November 2014

Genaue Erklärung zum Lernweg (Oktober)

Auf Wunsch nochmal eine detaillierte Beschreibung unseres Lernweges zu den Buchstaben.
Allerdings glaube ich nicht, dass man ihn für eine andere Klasse so übernehmen kann. Die Ausgangslagen der Kinder sind unterschiedlich, die Material-Ausstattung an der Schule, die Prioritäten der Lehrperson, Konzepte der Schule, ...

Außerdem muss er natürlich ständig angepasst und reflektiert werden!

Erklärungen zur optischen Gestaltung findet man hier.
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Anlautkommode oder Lautpositionsboxen

Für dieses Blatt wird entweder mit der Anlautkommode oder mit den Lautpositionsboxen gearbeitet.
Bei der Kommode wird nach dem Anlaut sortiert (Buchstaben gemischt), bei den Lautpositionsboxen wird der neue Laut herausgehört und seiner Position nach in eine der drei Boxen sortiert.


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Buchstaben-Heft gestalten


Unser Buchstaben-Heft gestalten wir nach dem Plan im Heft. Mindestens zwei Aufgaben sollen gemacht werden, mehr sind freiwillig.
Dazu gehören: nachspuren, stempeln, kleben, schreiben, puzzlen (schneiden, kleben, malen);





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Seiten im Karibu-Arbeitsbuch Buchstaben


Eine Blüte steht für den Großbuchstaben, eine Blüte für den Kleinbuchstaben. Auf den Seiten wird nachgespurt, Laut gehört, Silben bestimmt, Buchstaben aus einer Menge herausgefiltert, ...


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Aufgaben zu einem Buchstaben

Hier werden Aufgaben zu einem Buchstaben geübt.
Buchstaben mit Muggelsteinen legen (Auge-Hand-Koordination, Buchstabenform, Feinmotorik), Buchstaben mit Knete formen (Feinmotorik, Buchstabenform), Schreiben im Sand (Feinmotorik, Buchstabenform), Nachspuren an der Tafel (Grob- und Feinmotorik, Buchstabenform).

Diese Aufgaben werden sich bald ändern, es werden Buchstaben-Labyrinthe ergänzt (Blog: Eisbären & Pinguine), Schreibblätter zu den Buchstaben, Suchsel, LÜK-Karibu ...

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Aufgaben zu mehreren Buchstaben

Hier werden Aufgaben mit mehreren Buchstaben gelöst.
Buchstaben aus Holz, Mundbilder und Anlautbilder zuordnen (Verknüpfungen schaffen),
Fühlbuchstaben - Groß- und Kleinbuchstaben zuordnen (Verknüpfungen schaffen), Klammerkarten zur Lautpositionierung (von Bettina Rohrdorf), Silbenklappbücher (ab dem ersten Konsonanten), Vierertürme (Vokallängen bestimmen), Leseübungen, Schreibübungen, PC-Karibu ...

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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Zahlen, Unfälle und Danke

Hier kommt jetzt kurz etwas persönliches zu meiner Klasse, wer das nicht lesen will, der scrolle hinunter zu Material. :)

Persönliches
Erstklässler sind süß und lieb. Ein "ich liebe euch alle" im Morgenkreis kann da schon mal vorkommen. Und am nächsten Morgen fliegen die Bauklötze herum und es folgen Tränen. Hmpf.
Ich mag meine Gruppe wirklich. Sie mögen die Schule und viele sitzen schon vor dem Läuten am Morgen bei der Freiarbeit, auch wenn die Frau Lehrerin immer wieder betont, dass die Pause auch zum Spielen da ist. Meine kleinen Streber. :)
Sie lieben Egon, der jetzt bald in die Waschmaschine muss. Dafür hat er gleich eine Runde Mitleid von den Kindern bekommen. Und wehe, er fällt runter oder wird geworfen! Da ist die Empörung gleich riesengroß. Aber die Erstklässler brauchen auch viel viel Geduld.

Immer wenn ich mir denken, wow, jetzt fängts an und es läuft schon richtig rund, dann...
- fällt ein Milchzahn während der Stilleübung aus und alle Kinder wackeln mal, inclusive lauten Kommentaren, an ihren Zähnen. Vielleicht fällt ja der nächste auch gleich aus?
- ist eine Aufgabe, die sich seit sechs Wochen immer wiederholt, etwas gaaaaanz Neues für die Kinder.
- wird man täglich angeschaut, als komme man vom Mars, wenn man nach der Hausübung fragt.
- beginnt sich ein Kind am Kopf zu kratzen und die Läusephobie der Frau Lehrerin bekommt neue Nahrung.
- fliegen Wörter durch die Klasse, dass man selber beschämt rote Ohren bekommt.
- wird gestritten, wer denn als nächstes neben der Frau Lehrerin sitzen darf. Die hat ja leider nur zwei Seiten, wie blöd.
- vergisst die halbe Klasse, dass aufzeigen nicht gleich heißt, ich kann meine Antwort herausschreien,

Aber es ist einfach unglaublich, was die Kinder in acht Wochen für Fortschritte machen. Sie - und auch ich - sind angekommen, wir haben einen gemeinsamen Tagesrhythmus und bemühen uns alle, ausnahmslos. Ich mag meinen Beruf. 
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Material

Zahlennachbarn - Egon Eule

Zum Einstieg zu "Zahlennachbarn" haben es sich ein paar Egons auf der Tafel gemütlich gemacht.
Den Kindern fiel gleich auf, dass jeder Egon ein "Loch im Bauch" hatte, das natürlich gefüllt werden musst. Jeden Morgen darf ein Kind eine Zahl auswählen, die der mittlere Egon zum "Fressen" bekommt. Die beiden anderen Egons werden von der Klasse gefüttert. Mampf!
So wiederholen wir täglich das Prinzip der Zahlennachbarn.
Für höhere Klassen gibt es dann noch bunte Egons, in den Montessorifarben (grün-blau-rot) für Nachbarzehner, Nachbarhunderter...




Buchstaben-Heft
In unserem Buchstaben-Heft klebt vorne ein Plan mit den sechs Aufgaben, die zu jedem Buchstaben in das Heft gemacht werden sollen.
Manche werden später getauscht, bzw. bei einzelnen Kindern ersetzt oder gestrichen.
Zuerst kleben wird den "Klebestreifen" zum Buchstaben ein. Die Buchstaben werden in allen Regenbogenfarben nachgespurt und das Anlautbild angemalt.
Dann werden die Buchstaben mit Tonpapierschnippsel geklebt, Training für die Feinmotorik.
Der dritte Punkt ist ein Anlautpuzzle zum Groß und Kleinbuchstaben.
Wir haben große Buchstabenstempeln, die ebenfalls ins Heft kommen.
Nach eigenem Können wird dann in das Heft geschrieben: Buchstaben, Wörter, Sätze.
Das sticken der Buchstaben lieben die Kinder besonders und trainiert die Feinmotorik.
Auch machen nicht alle Kinder alle sechs Stationen, da wird differenziert.




Murmelbox
Günstig habe ich kleine Dosen erstanden, auf die ich ein Schild für jedes Kind geklebt habe.
Am Freitag, während unseres Schlusskreises, darf jedes Kind eine Murmel an ein anderes Kind vergeben. Dazu formulieren wir kleine Dankeschöns.
Nach einem Monat kommen alle Murmeln in ein Glas, und wir schauen wie viele wir gemeinsam verdient haben. Je nachdem darf die Klasse sich ein Spiel, eine Geschichte etc. wünschen.
Da jedes Kind eine Murmel verschenkt, bleiben es eigentlich immer gleich viele, also auf jeden Fall gibt es einen Wunsch für die Klasse erfüllt. Mir geht es dabei um Dankbarkeit und das Formulieren von Botschaften an ein anderes Kind.